Musikverein Lyra

MV Lyra

Ein etwas anderes Jahr

Fronleichnam als der einzige Spieleinsatz im ganzen Jahr - so etwas gab es für den Musikverein Lyra wohl noch nie!

Aber nicht nur unseren musikalischen Alltag hat die Pandemie verändert...
Ein kurzer Überblick über ein relativ musikleeres Jahr...
Als im März 2020 der erste Lockdown kam, war die Hoffnung auf Normalität wohl noch recht groß, doch schon bald wurde klar, dass der geliebte Trachtenball im folgenden Monat ausfallen muss. Auch der österliche Umzug am Palmsonntag, sowie der Frühschoppen am 1. Mai wurden abgesagt.
Ein kleiner Lichtblick zeigte sich mit der Fronleichnamsspielerei Anfang Juni, die heuer ohne Prozession, dafür mit einer neuen Musikerin - unserer lieben Querflötistin Tina Wilhelm - stattfand.
Immerhin hatten wir uns bei zwei Proben im Juni gesehen, mit Abstand, Unterbrechungen zum Lüften und Masken in den Spielpausen versteht sich.
Trotz allem Respekt vor dem Virus nahmen wir die Veränderungen mit Humor und freuten uns einfach, nach langer spielfreier Zeit wieder gemeinsam Noten in Musik verwandeln zu dürfen.
Auch den Ausflug, der uns heuer zu einem Musikerfest nach Bad Hofgastein geführt hätte, mussten wir durch ein örtliches, Lyra-internes Preisschnapsen ersetzen.
Dabei zeigte uns Tanja Horak, eine unserer engagierten Marketenderinnen, ihr Können und schnapste sich zum Sieg.

Bis zur nächsten lang ersehnten Probe werden wohl noch weitere Skype-Treffen der Jugend eingeschoben werden müssen und auch auf unsere Instrumente vergessen wir natürlich nicht.
Für die einen besteht deren Pflege derzeit im regelmäßigen Abstauben, während die anderen die Zeit nützen und sich in Webinaren musikalisch weiterbilden (eine besondere Belobigung gilt hier natürlich den Trompeten und Flügelhörnern sowie unserem Alt-Klarinettisten Karl).
Wir sind jedenfalls gespannt, was das neue Jahr für uns bereithält und blicken optimistisch in die Zukunft, die auch eine Veränderung im Vorstand mit sich bringt.
Wann die verschobene Generalversammlung tatsächlich stattfinden wird, ist derzeit noch unklar.
In der Zwischenzeit heißt es jedenfalls: Posaune nicht hängen lassen, Tuba nicht in den Sand stecken und die guten alten CDs einlegen, denn Musik bereichert unser Leben und ist ein treuer Begleiter für gute Laune.
Und für diejenigen, die die Lyra schon besonders vermissen: Schaut doch auf unsere Homepage, wo ihr unter "Videos" unsere Covid-19-Edition der Laubener Schnellpolka findet.
Text: Stefanie Gerlinger

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